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Kleiner Mönch
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Emma Anders

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20.10.2021, 12:11



Ausstellung: Die Malerei in ihrem eigentlichen Sinne - Exponate von Otto Greis (1913 - 2001)


(Hits: 29772)

Ausstellung
„Die Malerei in ihrem eigentlichen Sinne“


Exponate von Otto Greis (1913 - 2001)

Die Stadt Bad Soden a. T. ehrt Otto Greis zum 100. Geburtstag.


Der Künstler lebte von 1945 bis 1957 in Bad Soden.

Ausstellung:
4. Oktober - 27. Oktober 2013

Vernissage:
4. Oktober, 19:00 Uhr

Begrüßung:
Bürgermeister Norbert Altenkamp

Einführung:
Dr. Monika Maier-Speicher, Kunsthistorikerin

Eintritt frei.

Geöffnet:
Mi, Sa und So 15:00 - 18:00 Uhr u.n.V.

"art after eight", Donnerstag, 24. Oktober 2013, 20:00 Uhr

Führungen:
jeweils Sa/So um 15:30 Uhr durch Helmut W. Schiffler


Ausstellung vom 4.-27.Oktober 2013, Stadtgalerie Bad Soden am Taunus

„Die Malerei in ihrem eigentlichen Sinne“


Otto Greis (1913 – 2001) zum 100. Geburtstag

Im Rahmen der "Hommage an Bad Sodener Künstler", die in einer zweijährigen Recherche eine Ausstellung mit Viten und Arbeiten von zwölf Bad Sodener Künstlern ermöglichte und realisierte. Der Künstlerin und elf Künstlern, die zwischen 1695 und 2010 lebten, ist gemeinsam, dass sie mehr als zwölf Jahre in Bad Soden am Taunus lebten und damit auch das kulturelle Leben dieser Zeit für Bürger und "Badegäste" der Stadt bereichert haben. Unter den vielfach weit über die Grenzen bekannten Künstlern war auch der in Frankfurt geborene Otto Greis. Die Stadt Bad Soden ehrt mit der Ausstellung den Künstler, der 1945 bis 1957 hier lebte.

Grundzüge und Ausrichtung der ausgestellten Exponate

Otto Greis, einen Künstler der Nachkriegsavantgarde, trug mit seine neuen elementaren Ansätzen Entscheidendes zur Anbindung der deutschen Kunst an die internationale Kunstszene bei.

Nach 1945 herrschte unter den deutschen Künstlern eine gewisse Unsicherheit, wie es weitergehen sollte. Ein Anknüpfen an die Kunst des Dritten Reiches war unmöglich, deshalb schied auch die Figurative generell aus. Frankreich, das großen Wert auf die kulturelle Reeducation der Deutschen legte, präsentierte dem staunenden Publikum die von französischem Boden ausgehenden neuen Errungenschaften in der Kunst: Kubismus, Art Brut und Abstraktion. Für die meisten deutschen Künstler tat sich hier Neuland auf: die Erhaltung der Fläche.

Ausbildung, 30er Jahre
Bevor sich Greis 1945 diesem Thema stellen konnte, erhielt er 1935/36 eine grundlegende künstlerische Ausbildung in Frankfurt bei einem ehemaligen Städelschüler. Sie umfasste v. a. die Schulung des Auges bezüglich Proportionen, Strukturen und Schaffung von Räumlichkeit. Auf dieser Grundlage entstanden Landschaftsbilder und Stillleben. Besonders die hier gezeigten Aquarelle zeigen in ihrer Farbgebung und einem heftigen Pinselduktus ihre Nähe zum Expressionismus der Vorkriegsjahre.

Kubistische Phase, 40er Jahre
Der Krieg unterbrach Greis’ künstlerische Entwicklung. 1945 kehrt Greis nach Bad Soden zurück und lernt Ernst Wilhelm Nay kennen, der in Südfrankreich während des Krieges im Atelier eines Bildhauers seine Kunst weiter entwickeln konnte. In vielen Diskussionen um die Schaffung des Bildes als eigene Autonomie erörterten beide Künstler die Wichtigkeit der kunstimmanenten Mittel, die zur „Malerei in ihrem eigentlichen Sinne“ führen soll. Aus dieser kubistischen Phase können hier lediglich Zeichnungen gezeigt werden. Aber gerade an ihnen kann sein Bemühen um den Erhalt der Fläche abgelesen werden.

Informel, 1. Hälfte der 50er Jahre
In ersten Kontakten zum Informel in Paris und Lüttich begegnete Greis einer Kunst, die von allen althergebrachten Zwängen und politischen Belastungen befreit war – etwas völlig Neuem. Diese nicht nur für Greis, sondern für die gesamte deutsche Kunstszene so überaus wichtige Phase hat ihren Ursprung im Sodener Atelier in der Paul-Reiss-Straße. Die hier entstandenen Bilder mit ihren explodierenden Formen und Farben wurden erstmals in Frankfurt am Main1952 in der Quadriga-Ausstellung präsentiert. Von hier verbreitete sich die Idee des Informel wie ein Flächenbrand über Deutschland.

Abwendung vom Informel, 2. Hälfte der 50er Jahre
Schon ab Mitte der 50er Jahre machte sich ein starker Kompositions- und Formwille bemerkbar. 1958 verlässt Greis für die folgenden 24 Jahre Bad Soden und Deutschland, da das Informel sich für ihn als Sackgasse zeigte und keine Weiterentwicklung zuließ. In der Nähe von Paris erkämpft er sich in einer Serie von ebenfalls in der Ausstellung gezeigten Tuschezeichnungen und Serigrafien die Form zurück, die ihn nie wieder verlassen wird: Das geschlossene Runde und die gebogene Bahn.

Das reife Werk, 60er Jahre bis 2000
Unter dem Lichteindruck der Île de France, der schon die Impressionisten zu ihren lichtdurchfluteten Gemälden bewegten, entstanden ab den 60er Jahren Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde, die einerseits dem Licht verpflichtet sind, andererseits seine plastische Auffassung des Bildraumes mit Hilfe der ureigenen Mittel der Malerei thematisieren.

Erst 1985 kehrt er nach Deutschland zurück, wo er in Ockenheim über dem Rhein bei Bingen bis zu seinem Tod lebte.

Ausarbeitung Dr. Monika Maier-Speicher

Beginnend 1949 mit einer Ausstellung in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt am Main, wurden in mehr als 60 Einzel- und unzähligen Gruppenausstellungen Arbeiten von Otto Greis in Galerien und bedeutsamen deutschen Museen gezeigt. Die Galerie Appel, Frankfurt, präsentierte seine Arbeiten mehrfach auf bedeutsamen deutschen Messen, zuletzt im März 2013 auf der Art Karlsruhe in einer "one-man-show" . Arbeiten des Künstlers sind heute Bestandteil wichtiger Privatsammlungen als auch öffentlicher Institutionen u.a.

• Rheinisches Landesmuseum, Bonn
• Kunsthalle, Bremen
• Busch-Reisinger Museum, Cambridge, Massachusetts
• Hessisches Landesmuseum, Darmstadt
• Historisches Museum, Frankfurt/Main
• Kunstsammlungen der Bundesbank, Frankfurt/Main
• Kunstsammlungen der Deutschen Bank, Frankfurt/Main
• Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main
• Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt/Main
• Oberhessisches Museum, Gießen
• Städtische Galerie, Karlsruhe
• Neue Galerie, Staatliche und Städtische Kunstsammlungen, Kassel
• Kunstsammlung Gästehaus der Stadt Mainz, Mainz
• Kunstsammlungen der Landesbank Rheinland-Pfalz, Mainz
• Landesmuseum, Mainz
• Städtische Kunsthalle, Mannheim
• Saarlandmuseum, Saarbrücken
• Museum Wiesbaden, Wiesbaden
• Albertina, Wien

Magistrat der Stadt Bad Soden am Taunus, Tel. 06196 208 411,
Initiator und Kurator Helmut W. Schiffler, Tel. 0162 898778
Königsteiner Str. 86 - Badehaus im Alten Kurpark
65812 Bad Soden am Taunus
www.Bad-Soden.de

Weitere Informationen auf der Website www.Sodener-Kuenstler.de
Aktionsinitiative Sodener Künstler (ASK), Altkönigstr. 5, 65812 Bad Soden am Taunus

Die Ausstellung wird realisiert mit freundlicher Unterstützung von:
Galerie Helga K. Schiffler · www.Galerie-Schiffler.de

Gefunden: 3 Bild(er) auf 1 Seite(n). Angezeigt: Bild 1 bis 3.

Otto Greis - OFFRANDE D'UN MATIN (1970)
Otto Greis - OFFRANDE D'UN MATIN (1970)
(Galerie Schiffler)
Ausstellung: Die Malerei in ihrem eigentlichen Sinne - Exponate von Otto Greis (1913 - 2001)
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Otto Greis Gewitter bei Pilsum, Aquarell (1934)
Otto Greis Gewitter bei Pilsum, Aquarell (1934)
(Galerie Schiffler)
Ausstellung: Die Malerei in ihrem eigentlichen Sinne - Exponate von Otto Greis (1913 - 2001)
(Top Bilder)
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Otto Greis - Eruption nach oben
Otto Greis - Eruption nach oben
(Galerie Schiffler)
Ausstellung: Die Malerei in ihrem eigentlichen Sinne - Exponate von Otto Greis (1913 - 2001)
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